FSV Veritas Wittenberge/ Breese I

Landesklasse West
  1. Veritas vs. Löwenberg 4:1

    Quelle: www.prignitzer.de

    Veritas überzeugt beim 4:1

    Mit einer guten Leistung und dem dritten Heimsieg der Saison verabschiedeten sich die Fußballer des FSV Veritas Wittenberge/Breese für das Jahr 2011 von ihren heimischen Fans. Beim 4:1 (1:0) gegen den Löwenberger SV ließen die Platzherren nie einen Zweifel aufkommen, wer den an diesem Tag bei ungemütlichen Wetterbedingungen schwer zu bespielenden Rasen im Ernst-Thälmann-Stadion als Sieger verlassen würde.

     

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    Gewühl in Löwenberger Strafraum: Nach einer Ecke bringt Veritas-Akteur Benjamin Artlich (l.) den Ball nicht am Torwart der Gäste vorbei. Oliver Knoll

     

    Das 4:1 gegen schwache Löwenberger war der achte Saisonerfolg des FSV Veritas in 14 Spielen. Dazu kommen zwei Unentschieden. "Mit 26 Punkten zu diesem Zeitpunkt hätte ich vor Beginn der Serie nicht gerechnet. Löwenberg war wirklich nicht stark, aber auch dann musst du erst mal vier Tore schießen". freute sich Veritas-Geschäftsführer Günter Scheminowski über das bisherige Abschneiden der Mannschaft.

    Die tat sich gegen tief und sehr defensiv stehende Gäste zunächst schwer. "Das liegt uns nicht, aber wir haben es gut gelöst", sagte Veritas-Trainer Christian Krause. Seine Elf wartete ab. Suchte geduldig die Lücke in der Deckung der Löwenberger. Und fand sie mit Hilfe des Zufalls. Nach einem Pressschlag kommt der Ball zu Norman Hurlbrink, der mit einer Körpertäuschung Gegenspieler und Torwart schlecht aussehen lässt und sehr überlegt das 1:0 erzielt (25.).

    Der Bann war gebrochen, die Gegenwehr der Gäste noch nicht. Veritas-Torwart Martin Marx rettete mit einem Reflex bei einem Schuss aus Nahdistanz die knappe Pausenführung.

    Nach dem Wechsel dauerte es zehn Minuten, dann stellte der Tabellenfünfte mit einem Doppelschlag die Weichen endgültig auf Sieg. Zunächst erkämpfte sich Sebastian Gückel den Ball, lief auf das Löwenberger Tor zu und legte dann quer auf Kevin Lechleitner, der gegen die Laufrichtung des Torwarts zum 2:0 trifft (55.). Zwei Minuten später schickt Hurlbrink erneut Lechleitner und der markiert das 3:0.

    Doch Löwenberg schöpft noch einmal Hoffnung. Dennis Wilke nutzt eine Unordnung in der Veritas-Deckung zum 3:1 (61.). Als aber Norman Hurlbrink - sah die 5. Gelbe Karte und fehlt im letzten Hinrundenspiel in Schenkenberg - nach einem schönen Pass von Christian Münster auf und davon zieht und das verdiente 4:1 erzielt (73.), sind die Hoffnungen der Gäste dahin.

    "Es war ein verdienter Sieg. Wir waren in allen Belangen überlegen", sagte Christian Krause und freute sich, das seine Mannschaft endlich auch mal in einem Heimspiel etwas mehr überzeugte.

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  2. 13. Spieltag: Neuruppin II vs. Veritas 2:6

    FUSSBALL-LANDESKLASSE: Klare Sache für Veritas

    Erfahrung setzt sich gegen Jugend durch

    Quelle: www.maerkischeallgemeine.de

    NEURUPPIN - Der Landesklasseelf des FSV Veritas Wittenberge gelang nach der jüngsten Heimspielpleite gegen den SV Falkensee/Finkenkrug II am Sonnabend beim MSV Neuruppin II ein 6:2 (3:1)-Erfolg. Schon nach 20 Spielminuten zeichnete sich ein Sieg der Prignitzer ab. Denn beim ersten Veritas-Angriff patzte die MSV-Abwehr, da konnte Heimkeeper Sebastian Schlieter aber noch das 0:1 verhindern. Wenig später jedoch schlug es ein. Ein weiter Einwurf wurde verlängert, Sebastian Gückel stand mutterseelenallein am langen Pfosten, schoss ein. Nur wenig später trafen Gückel nach einem Freistoß und Norman Hurlbrink nach einer MSV-Ecke zum 0:3. Das Team der Fontanestädter fing sich nach diesem Rückstand etwas und schaffte per Foulstrafstoß durch Enrico Pfefferle das 1:3. Auch Förmer und Barnebeck hatten Chancen. Nach der Pause wollte der MSV II noch einmal angreifen, aber das 1:4 (47.) durch Gückel, erneut nach einem langen Einwurf, brachte die Entscheidung. Veritas zog sich zurück und Benjamin Artlich sowie der eingewechselte Tobias Ploigt be-straften die Fehler der Neuruppiner mit dem 1:5 und 1:6. Nico Wagner gelang dann mit dem 2:6 für die Platzherren nur noch etwas Ergebniskosmetik. (rom/ep)

     

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  3. 12. Spieltag: Veritas vs. Falkensee

    Nach der Pause kam es knüppeldick

     

    Quelle: www.prignitzer.de

    Wer sich als Anhänger vom FSV Veritas Wittenberge/Breese am Sonnabend auf ein tolles Landesklasse-Fußballspiel seiner Elf gegen den SV Falkensee/Finkenkrug II gefreut hatte, wurde bitter enttäuscht. Mit dem 0:5 (0:2) kassierten die stark ersatzgeschwächt und ohne Trainer Christian Krause angetretenen Gastgeber im Thälmann-Stadion die höchste Saisonpleite. Während die Gäste ihre Serie auf zehn Spiele ohne Niederlage ausbauten und den völlig verdienten Sieg ausgelassen feierten, schlichen die Grün-Roten gesenkten Hauptes in die Kabine. 

     

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    Gefrustet: Gleich fünf Mal musste Veritas-Keeper Martin Mary den Ball aus dem Netz holen. Torsten Gottschalk
    "Wir waren gut eingestellt, haben aber nicht das umgesetzt, was wir uns vorgenommen hatten. Ich bin ratlos", meinte Veritas-Torhüter und Kapitän Martin Marx nach der völlig verdienten Niederlage konsterniert. Routinier Jens Bartkowiak fand sogar deutlichere Worte. "Das ist das, was wir momentan spielen können. Mehr ist nicht drin."

    In den ersten 30 Minuten neutralisierten sich beide Teams, doch schon bis dahin waren die Gäste dem Führungstreffer näher. Schließlich markierte Jan Steffens (31.) das 0:1. Kurz vor der Pause erhöhte FF-Torjäger Philipp-Morris Güttner sogar auf 0:2 (42.). 

    Nach dem Wechsel die nächste kalte Dusche für Veritas. Stefan Romeis hatte keine Mühe, das Zuspiel zum 0:3 (48.) zu verwerten. Die Gastgeber hatten zuvor eine Abseitsposition reklamiert, die das Schiedsrichtertrio allerdings übersah.

    Gehrke avanciert zum Pechvogel des Tages

    Aber es kam noch dicker für das Heimteam. Nur drei Minuten später grätschte Veritas-Abwehrchef Martin Gehrke einen flach in den Strafraum geschlagenen Freistoß am verdutzten Marx vorbei zum 0:4 in die Maschen. Und Gehrke avancierte kurz darauf zum Pechvogel des Tages. Bei einem verlorenen Zweikampf, in dessen weiterer Folge Romeis zum 0:5 einnetzte (65.), verletzte sich der 22-Jährige an seiner lädierten Schulter und musste ausgewechselt werden. "Das war’s erst einmal", sagte Gehrke und bestätigte, dass er sich demnächst der längst fälligen Operation an der Schulter unterziehen wolle und Veritas damit vorerst nicht mehr zur Verfügung steht. Ein weiterer Rückschlag für den vom Verletzungspech schon arg gebeutelten FSV. 

    Den Gastgebern muss man zu Gute halten, dass sie sich, trotz des aussichtslosen Rückstandes, bis zum Schlusspfiff nicht aufgaben. Aber selbst der Ehrentreffer blieb Veritas mangels Torgefahr aus. Da auch die Gäste mit ihren weiteren Möglichkeiten nichts anzufangen wussten, blieb es beim 0:5.

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  4. 11. Spieltag: Friesack vs. Veritas 2:1

    Veritas verliert in Friesack

     

    Mit einer 1:2 Niederlage machte sich die Mannschaft des FSV Veritas Wittenberge/ Breese auf den Weg nach Wittenberge.

    Das Spitzenspiel des Spieltages (Zweiter gegen Dritter) stand für Veritas unter keinem guten Stern.

    Neben den Langzeitverletzten Nörren, Lechleitner und Bandke fehlte Artlich auf Grund seiner 5. gleben Karte.

    Kurz vor dem Anpfiff kam es dann noch dicker. Abwehrchef Gehrke musste passen. Eine Verletzung aus dem Training brach beim Warmmachen wieder auf und verhinderte einen Einsatz.

    Damit stand erneut Trainer Krause in der Anfangsformation und auf der Bank nahm zunächst Tobi Ploigt platz.

    Sichtlich geschockt vom Verletzungspech stand Veritas in der gesamten ersten Hälfte vollkommen auf dem Schlauch. Friesack übernahm sofort die Initiative und bestimmte das Spielgeschehen. Klare Chancen blieben aber zunächst Mangelware. In der 20. Minute breitete ein haarsträubender Fehler von Barsewitz den Weg zum 1:0 für die Gastgeber. Ein Abschlag wurde per Kopf verlängert. Der Veritasverteidiger, der ansonsten ein solides Spiel machte, war als erster am Ball schlug allerdings über das Leder und der Friesacker Stürmer lief allein auf Marx zu und vollendete sicher.

    Jetzt gingen die Köpfe der Gäste nach unten und Friesack legte nach. Nach einer Flanke von der rechten Seite konnte Bolsmann zunächst noch klären. Im Nachschuss ließ ein Friesacker Mittelfeldspieler Marx keine Chance und hämmerte den Ball aus 5m unter die Latte.

    Mit 0:2 aus Sicht der Gäste ging es in die Pause. Das Spiel schien gelaufen und niemand der vielleicht 50 Zuschauer traute Veritas noch etwas zu.

    Krause motiverte sein Team in der Pause noch einmal und nach dem Wechsel stand plötzlich ein ganz anderes Team aus Wittenberge auf dem Platz.

    Veritas war jetzt klar Feldüberlegen und erspielte sich Chancen im Minutentakt. Friesack tauchte nur noch durch sporadische Konter vor Marx auf.

    Die erste 100%ige Chance auf den Anschlusstreffer hatte Fechner. Nach einem butterweichen Zuspiel von Siodla-Bober hätte er sich die Ecke aussuchen können, doch er drosch den Ball aus 7m über das Tor. 

    Keine 10 min später lag der Ball im Tor von Friesack. Nach einem Fernschuss von Hurlbrink rutschte dem Torwart der Gastgeber das Leder durch die Arme und trudelte über die Line. Alle hatten es gesehen, nur das Schiedrichtergespann nicht.  Es gab den klaren Treffer nicht. Veritas steckte nicht auf und 5 min später lag der Ball erneut im Tor der Gastgeber. Nach schöner Krause-Flanke hatte Fechner per Kopf vollendet. Doch auch Diesesmal fand der Treffer keine Anerkennung. Angeblich soll Fechner im Abseits gestanden haben. Veritas machte weiter und erspielte sich weitere Topchancen. Zweimal mal hatte Kampehl den Anschluss auf dem Kopf. Seiner erster Versuch strich hauchdünn am langen Pfosten vorbei und der Zweite landete an der Latte. Dann war es Münster der nach schöner Kombination 10 m vor dem Tor frei Schussbahn hatte. Auch er verzog knapp. in der nächsten Szene behinderten sich Barsewitz und Fechner gegenseitig und schafften es nicht, den Ball aus einem Meter im Tor unterzubringen. Kurz vor Schluss dann doch noch der Anschlusstreffer. Fechner setzte sich im Strafraum druch und passte in die Mitte zu Münster. Dieser hatte keine Probleme zum 1:2 einzuschieben.

    Jetzt stürmte bei den Gästen sogar Marx mit doch mehr als ein Schuss von Hurlbrink kam nicht mehr heraus. Auf der Gegenseite hätte es in der Nachspielzeit einen Elfmeter geben können. Aber auch hier blieb die Pfeiffe des unparteiischen stumm.

    So blieb es am Ende beim schmeichelhaften Heimsieg für die Fliederstädter und Veritas rutschte auf den 4 Tabellenplatz ab.

     

     

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  5. 10. Spieltag: Fohrde vs. Veritas

    Auswärtssieg in Fohrde

    Mit einem 2:0 Auswärtssieg kehren die Krause-Schützlinge aus Fohrde zurück. Die Tore für Veritas erzielten Siodla-Bober und Hurlbrink.

    Das war es aber auch an positiven Nachrichten. Die Personalsituation hat sich auch in dieser Woche weiter zugespitzt. Mit Artlich kehrte zwar eine Stammkraft zurück mit Bandke meldete sich aber ein weiterer Spieler mit Knieproblemen bis zur Winterpause ab. Neben den verletzten Nörren und Lechleitner fehlten außerdem Fechner, Gückel und Münster. So reiste Veritas nur mit elf Spielern nach Fohrde. Unter diesen elf war Karsten Wenschauer von den alten Herren. Auf der Bank saßen Trainer Krause und Co-Trainer Fenske. Durch Verletzungen von Ploigt und Artlich, der ausserdem in diesem Spiel die 5. gelbe Karte sah, kamen beide zum Einsatz. Krause bereits in der ersten Halbzeit und Fenske 3 min. vor dem Ende. 
    Damit dürfte Fenske mit 53 Jahren der älteste Debütant in der Veritas Männermannschaft aller Zeiten sein.

    Krause wurde sogar zum Matchwinner. Er bereitete beide Tore vor.

    Am Ende muss man sich bei den alten Kämpen und einem starkem Marx bedanken. Er hielt mit tollen Paraden seinen Kasten sauber und somit den Sieg fest.

    Im Endeffekt ist es aber ein Armutszeugnis für den Wittenberger Fussball, wenn man nur durch den Einsatz von Trainer, Co-Trainer und Spielern aus den alten Herren überhaupt 11 Leute auf dem Platz bekommt. Vielleicht sollten alle Vereinsmitglieder, angefangen vom Vorstand über die Trainer bis hin zu den Spielern, überlegen ob nicht jeder einzelne etwas mehr für den Verein geben kann...

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  6. 09. Spieltag Veritas vs. Garz/ Hoppenrade 2:1


    Einen glücklichen 2:1 (1:0)-Heimsieg landete der FSV Veritas Wittenberge/Breese am 9. Spieltag in der Fußball-Landesklasse West gegen Aufsteiger SV Garz/Hoppenrade. Benjamin Kampehl brachte die Gastgeber mit zwei Treffern in Front, Daniel Klukas gelang vor 200 Zuschauern im Ernst-Thälmann-Stadion der Ehrentreffer für den Neuling.
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    "Garz hat gut gekämpft", zollte Veritas-Trainer Christian Krause dem Neuling für seinen couragierten Auftritt ein Lob. "Wir haben diesmal das Quäntchen Glück gehabt. Allerdings müssen wir das dritte Tor einfach machen. So haben wir die Gäste noch einmal ins Spiel zurückgebracht." Sein Pendant auf der anderen Seite, Ralf Bünger, trauerte der verpassten Chance auf den ersten Zähler in der Fremde nach. "Wir hätten uns auf Grund der zahlreichen Chancen eigentlich den Punkt verdient gehabt. Veritas war aber einfach cleverer", meinte Bünger nach dem Schlusspfiff

    Die Gäste waren sofort nach dem Anpfiff hellwach. Der Minutenzeiger hatte noch keine Umdrehung hinter sich, da klatschte ein Kopfball von Gästetorjäger Sebastian Busse ans Lattenkreuz. Nur sechs Minuten später setzte Jan Schülke einen Kopfball knapp neben das Veritas-Tor. Die Gastgeber fanden zunächst überhaupt nicht im Spiel. Ein Kampehl-Kopfball (18.) und ein Schuss von Christian Münster (19.), die beide das Tor verfehlten, waren zunächst die einzig nennenswerten Offensivaktionen.

    Kurz darauf hätte Ralf Waubke eigentlich das 0:1 machen müssen. Nachdem er die komplette Hintermannschaft der Gastgeber ausgetanzt hatte, verfehlte der Stürmer freistehend das von Martin Marx gehütete Veritas-Tor.

    Wie aus dem Nichts gingen die Gastgeber dann in Front. Zunächst klärte Keeper Diego Zimmermann einen Freistoß von Norman Hurlbrink. Den anschließenden Eckball verwertete Benjamin Kampehl per Kopf zum 1:0 (33.). Nur zwei Minuten später rettete Marx seiner Elf mit einer Glanzparade nach einem Busse-Knaller die glückliche Halbzeitführung.

    Nach der Pause kam Veritas weitaus engagierter aus der Kabine. Schon nach 18 Sekunden strich ein Hurlbrink-Schuss knapp am Gästetor vorbei. Dann bekam Markus Bolsmann bei einer weiteren guten Möglichkeit per Kopf nicht genug Druck hinter den Ball, so dass Zimmermann das Spielgerät locker herunter pflücken konnte (50.) Nach einer Stunde die nächste dicke Möglichkeit für Veritas. Eine Flanke von Tobias Ploigt erreichte den eingewechselten Sebastian Gückel, der aus fünf Metern am gut reagierenden Gästekeeper scheitert. 

    2:0 durch Kampehl gab keine Sicherheit

    In der 67. Minute erzielte Kampehl nach mustergültiger Hurlbrink-Vorlage mit einem trockenem Schuss von der Strafraumgrenze das 2:0. Doch nur zwei Minuten später stand Daniel Klukas nach einem Eckball goldrichtig und markierte den verdienten Anschlusstreffer. Danach drängten die Gäste auf den Ausgleich. Waubke fand nicht die Lücke in der vielbeinig verteidigenden Veritas-Abwehr (75.). Auf der anderen Seite hätte Hurlbrink den Sack nach einem Konter zubinden müssen, doch scheiterte der Mittelfeldmotor an Zimmermann. 

    Da Martin Marx in der Nachspielzeit einen Knaller von Busse noch an die Latte lenkte und Jan Schülke zuvor aus aussichtsreicher Position verzog, blieb es am Ende beim schmeichelhaften Sieg der Gastgeber. Wittenberge/Breese: Marx (Tor) - Gehrke, Bartkowiak, Siodla-Bober, Barsewitz, Bolsmann, Ploigt (77. Krause), Kampehl, Hurlbrink, Münster, Bandke (32. Gückel) 

    Garz/Hoppenrade: Zimmermann (Tor) - Graef, Kiekbach, Schulze, Friedrichs, Klukas, Appel, Schülke, Dollase, Waubke, Busse

    Quelle: prignitzer.de

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  7. 08. Spieltag Lehnin vs. Veritas 4:2

    2:4 aus Sicht der Gäste hieß es nach 90 umkämpften Minuten.

    Mit dem wirklich letzten Aufgebot reisten die Elbestädter am vergangenen Samstag nach Lehnin. Trainer Krause stand in der Startelf und auf der Bank nahmen drei Spieler aus der zweiten Mannschaft platz. Zwei von ihnen kamen sogar zu ihrem ersten Einsatz in der Landesklasseelf und machten ihre Sache richtig gut.

    Veritas kam besser aus den Startlöchern und ließ in den ersten 15 min. Ball und Gegner gekonnt laufen. Der ersten Schuss gab der agile Ploigt auf das Tor der Gastgeber ab. Dieser konnte noch pariert werden. 2 min. später zappelte der Ball im Netz und Veritas ging verdient mit 1:0 in Führung. Bandke hatten einen schönen Angriff wuchtig abgeschlossen.

    Anscheinend war Veritas von der eigenen Führung geschockt, denn man zog sich jetzt zurück und ließ die Gastgeber gewähren. Mit einem Doppelschlag drehte Lehnin das Spiel. In der 22. uns 25. war Marx jeweils machtlos.

    Beim Stand von 1:2 ging es in die Pause. Nach Wiederanpfiff berappelte sich Veritas und kam durch Gückel zum Ausgleich. (70 min). Jetzt wollte man mehr und lief in einen Konter.

    Mit dem Rücken zur Wand versuchte das Krauseteam noch einmal alles. Selbst Marx tauchte kurz vor Ultimo im gegnerischen Strafraum auf. Die folgende Ecke brachte für Veritas nichts ein, doch die Gastgeber nutzen das leere Veritastor um auf 2:4 davon zu ziehen.

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  8. 07. Spieltag: Veritas vs. Gransee 2:2

    Veritas zeigt wieder zweites Gesicht

     

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    Gleich gegen zwei Granseer Spieler setzt sich hier Veritas-Akteur Tobias Bandke (M.) durch. Ein Treffer gelang ihm aber diesmal nicht. Oliver Knoll


    Die Fußballer des FSV Veritas Wittenberge/Breese erwischten im Heimspiel der Landesklasse West gegen Eintracht Gransee keinen guten Tag. Bei sommerlichen Temperaturen mussten die Gastgeber nach dem 2:2 (1:1) und dem Verlauf der 90 Minuten von einem Punktgewinn sprechen. Damit rutschte Veritas in der Tabelle hinter Pritz walk und Friesack (4:1 gegen Garz/ Hoppenrade) vom zweiten auf den dritten Tabellenplatz.

    Nach dem Schlusspfiff saßen zumeist ratlose Veritasspieler unter dem Vordach des Ernst-Thälmann-Stadions. Sieben Tage nach dem 11:1 bei Brandenburg-Süd konnte sich keiner erklären, warum es diesmal nicht so lief. Auch nicht Trainer Christian Krause. "Das sind zwei Gesichter. Aber erklären kann ich es auch nicht", sagte der Wittenberger Coach. Den Willen konnte den Platzherren keiner der rund 150 Zuschauer absprechen. Allein es haperte diesmal mit der Umsetzung.

    Das begann mit der Abwehr. Sicherheit und Souveränität strahlte sie nicht aus. "Das verstehe ich nicht. Sie war zuletzt eine Bank", sah der Trainer eine nicht sattelfeste Defensive. In Mittelfeld und Angriff gab es zu wenig Anspielstationen. Anders ist das Ausbreiten der Arme der Veritas-Akteure beim Versuch, das Spiel nach vorn zu tragen, nicht zu erklären. Es fehlte an Bewegung, die Außenbahnen wurden zu selten genutzt. Und der Angriff selbst erlebte einen Tag, an dem das Glück vollends ausblieb. "Ich hätte ewig spielen können, ein Tor hätte ich heute nicht erzielt", sagte Tobias Bandke selbstkritisch.

    Er hätte eines machen müssen. Gleich in der ersten Halbzeit, die nicht viele Höhepunkte aufwies. Gut von Norman Hurlbrink freigespielt, brachte Tobias Bandke aus kürzester Distanz nicht am Gästetorwart und einem Verteidiger vorbei (22.). Nur zwei Minuten später allerdings führte der beste Angriff der ersten Halbzeit zur Führung der Wittenberger. Benjamin Artlich erkämpfte sich auf der rechten Seite mit viel Einsatz einen eigentlich verlorenen Ball, stieß fast bis zur Grundlinie vor und in seine scharfe Eingabe hielt Norman Hurlbrink den Fuß hinein - 1:0. Doch es dauerte nicht lang, da erzielte Philipp Schwarz, den Veritas nie so richtig in den Griff bekam, fast ungestört das 1:1 (28.).

    Nach der Pause gab es hüben und drüben ein paar Chancen, ehe Gransee einen Konter startete. Mit zwei einfachen Pässen wurde die Veritas-Abwehr ausgespielt und erneut Schwarz überwand den dabei chancenlosen Martin Marx zum 1:2 (67.). In den verbleibenden 20 Minuten gelang es den Wittenbergern, Druck zu erzeugen und die Gäste in die Abwehr zu drängen. Der eingewechselte Christian Krause besetzte konsequent die rechte Außenbahn und es ergaben sich Chancen. Die besten für Tobias Bandke, der zunächst gegen den Lauf des Torwarts abzog, aber auch am Tor vorbei (78.). Und nach dem 2:2, das Christian Münster im Anschluss an eine Ecke erzielte (83.), hatte erneut Bandke sogar noch die Siegchance. Aber noch einmal scheiterte er am Granseer Torwart.

    "Schwach, schwach. Heute müssen wir froh sein, einen Punkt geholt zu haben", bilanzierte Christian Krause. Und blickte ein wenig sorgenvoll in die Zukunft. Denn David Nörren (Kreuzbandriss) und Kevin Lechleitner (Knie) werden längere Zeit fehlen. Und selbst wenn am kommenden Wochenende keine Punktspiele anstehen, müssen die Wittenberger doch ran. Im Kreispokal. Und da erwartet Veritas bei Hertha Karstädt kein Spaziergang. "Die werden sehr motiviert sein", sagte der Veritas-Coach. 

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  9. 06. Spieltag. Brandenburg Süd 05 II vs. Veritas 1:11

    Fussball: Veritas mit Kantersieg in Brandenburg

    WITTENBERGE - Mit einem unerwartet deutlichem 11:1 (5:0)-Erfolg kehrten am Sonnabend die Landesklasse-Kicker des FSV Veritas Wittenberge/Breese vom Brandenburger SC Süd 05 II heim. Das Ergebnis spricht für sich. Die Elbestädter waren den Havelstädtern in allen Belangen überlegen und hätten gut und gern in doppelter Höhe gewinnen können. Für Veritas trafen Norman Hurlbrink (3), Benjamin Kampehl (2), Christian Münster (2), Kevin Lechleitner, Tobias Bandke, Sebastian Fechner und Tobias Ploigt. Mit dem dritten Auswärtssieg in dieser Saison schossen sich die Schützlinge von Trainer Christian Krause auf den zweiten Tabellenrang. Sie waren am sechsten Spieltag der Weststaffel die einzige Mannschaft aus dem Fußballkreis Prignitz, die drei Punkte einfuhr. (ep)

     

     

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  10. 05. Veritas vs. Gülitz 3:0

    Am Ende zählen nur die drei Punkte

    Quelle: www.prignitzer.de

    Gastgeber FSV Veritas Wittenberge/Breese hat das Prignitzderby am 5. Spieltag der Fußball-Landesklasse West gegen die Gäste vom SV Rot-Weiß Gülitz klar für sich entschieden. Nach Ende der niveauarmen 90 Spielminuten stand ein 3:0 (1:0) auf der Anzeigetafel. Während sich Veri tas mit nunmehr zehn Punkten auf Rang fünf verbesserte, zieren die punktlosen Rot-Weißen weiter das Tabellenende. 

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    Das war die Entscheidung: Christian Münster schießt den Ball zum 3:0 für Wittenberge/Breese ein. Gästekeeper Marian Teske kann nicht mehr entscheidend eingreifen. Torsten Gottschalk

     

    "Drei Punkte, drei Tore, null Gegentore, mehr gibt es eigentlich nicht zu sagen", fasste ein sichtlich bedienter Veritas-Trainer Christian Krause angesichts der blassen Vorstellung seines Teams die Partie zusammen. "Wer keine Tore schießt, kann Spiele nicht gewinnen", schob Gülitz-Trainer Erhard Fügner, der gleich auf mehrere Stammspieler verzichten musste, die nächste Floskel hinterher. "Mit dieser Mannschaft haben wir uns aber noch ganz gut verkauft. Der Sieg für Veritas ist vielleicht um ein Tor zu hoch ausgefallen, geht letztendlich aber in Ordnung. "

    Es war sicher kein berauschendes Fußballspiel, das die 190 Zuschauer am Sonnabend im Wittenberger Ernst-Thälmann-Stadion bei besten Bedingungen zu sehen bekamen. Die Gäste versuchten aus einer defensiven Grundhaltung heraus über Konter zum Erfolg zu kommen. Dagegen agierte die optisch dominierende Heimelf zu ideenlos, versuchte anfangs mit lang in die Spitze geschlagenen Bällen den Abwehrriegel der Rot-Weißen zu knacken. Mehr als ein Schuss von Benjamin Kampehl, den Gästekeeper Marian Teske mühelos parierte (2.), und ein überhasteter Abschluss von Christian Münster (7.) waren nicht notierenswert. Auf der anderen Seite vergab Fabrice Hanke eine gute Konterchance kläglich (18.) und auch ein Bock-Schuss verfehlte das Veritas-Gehäuse deutlich (20.).

    Beide Seiten präsentierten in dieser Phase Fußball zum Abgewöhnen. Veritas-Trainer Christian Krause trieb es angesichts der vielen ungenauen Abspiele und mangelnder Bewegung bei seinem Team die Zornesröte ins Gesicht. 

    Wie aus dem Nichts fiel dann das 1:0. Benjamin Artlich fasste sich ein Herz, zog einfach mal ab, und schon lag die Kugel im Gästetor (40.). Fußball kann so einfach sein. Bis zur Pause plätscherte die Partie nur noch vor sich hin.

    Die Gäste kamen nach dem Wechsel engagierter aus der Kabine. Hanke verpasst eine Flanke in den Strafraum nur knapp (46.) und nur fünf Minuten später verfehlte ein Rogge-Schuss das Veritas-Tor. Auf der anderen Seite bekam Lechleitner bei seinem Versuch per Kopf nicht genug Druck hinter den Ball, um Teske ernsthaft zu gefährden. Nach gut einer Stunde versuchte es Routinier Marcel Bock aus spitzem Winkel, fand in Keeper Marx aber seinen Meister. "Macht euch das Leben doch nicht so schwer, steht enger an den Leuten", fordert Krause von seiner Elf. 

    Münster -Treffer bringt die Entscheidung

    Nach gut einer Stunde zog das Heimteam die Zügel wieder an. Zunächst verfehlte Tobias Bandke zweimal das Gästegehäuse (63., 66.). Der dritte Versuch saß dann. Sebastian Fechner zog in Richtung Gülitzer-Strafraum, passte im richtigen Moment zu Bandke. Der fackelte nicht lange und schoss das Leder flach ins untere Eck zum 2:0 (69.) ein. Nur fünf Minuten später fiel die endgültige Entscheidung. Diesmal bediente Fechner den mitgelaufenen Münster, der zum 3:0 traf. Danach hatten Fechner und der eingewechselte Ploigt bei Veritas, sowie Steffen Wiede und Bock auf Seiten der Gäste noch einige Möglichkeiten. Weitere Tore fielen aber nicht mehr. Wittenberge/Breese: Marx (Tor) - Bartkowiak, Gehrke, Artlich, Nörren (46. Barsewitz), Kampehl, Münster, Hurlbrink, Fechner, Lechleitner (63. Siodla-Bober), Bandke (76. Ploigt).

    Gülitz: Teske (Tor) - Czekalla (73. Barthel), St. Wiede, Berger, Hanke (70. T. Wiede), Varchmin (83. Schulze), Rogge, Guthke, Teske, Bock, Wolgast.

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  11. 04. Spieltag: Nauen vs. Veritas 1:3

    FUSSBALL: Nauener klassisch ausgekontert

    Wittenberger 3:1-Sieg stellt den Spielverlauf völlig auf den Kopf

    NAUEN - So grausam kann Fußball sein. Vor allem, wenn eine Mannschaft das Spiel so beherrscht wie die Landesklasse-Kicker vom VfL Nauen gegen Veritas Wittenberge/Breese, und am Ende doch verliert. Beim 3:1 (1:0)-Sieg der Gäste aus der Elbestadt spielte sich das Geschehen bis auf die ersten 20 Minuten weitestgehend in der Hälfte von Wittenberge/Breese ab.

    „Wir hatten ungefähr 20 gute Chancen, Wittenberge fünf. Aber vor unserem Tor waren die Wiettenberger eiskalt. Wir können uns nicht beschweren, dass wir verloren haben, denn wir haben die Tore nicht gemacht“, sagte VfL-Trainer Wladimir Siverin nach dem Spiel.

    Eine gute Viertelstunde ging es zu Beginn recht ausgeglichen zu. Dann müssen die Knaller vom Schützenfest bei der benachbarten Schützengilde bei den Nauenern gezündet haben, denn das Spiel verlagerte sich mehr und mehr in die Hälfte der Wittenberger. Die Chancen der Gastgeber häuften sich. Aber weder Marcel Kuzdak, Jan Schönnebeck oder Sebastian Schranz konnten den starken Veritas-Schlussmann Martin Max bezwingen. Ein Kopfball von Martin Kelm ging an das Lattenkreuz (38.). Ein Konter in der letzten Minute der ersten Halbzeit, den Norman Hurlbrink vollendete, stellte den Spielverlauf völlig auf den Kopf.

    Nach dem Wechsel drängten die Nauener mit Macht auf den Ausgleich. Der Nackenschlag folgte in Form eines Patzers von VfL-Torwart Gino Daunke, der den Ball bei einem Abstoß zu schlecht spielte. Der eingewechselte Sebastian Gückel spritze dazwischen und machte das 2:0 (54.). Der Knoten bei den Nauenern schien geplatzt, als Marvin Zeller mit einem Volleyschuss nach Schönnebeck-Flanke den 1:2-Anschluss (67.) besorgte. In der Folge lag auch mehrmals das 2:2 in der Luft. Doch ein weiterer Konter führte durch Benjamin Artlich zum 1:3 (74.). In der Folge handelte sich Schönnebeck in er 80. Minute nach einer Rangelei mit Gückel ebenso wie sein Gegenspieler noch die Rote Karte ein. (ae)

     

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  12. 03. Spieltag: Veritas vs. Perleberg 2:2

    Veritas verspielt zweimalige Führung

    29. August 2011 | 00:10 Uhr | von Torsten Gottschalk

    Einheit-Torschütze Sebastian Holtz wird in dieser Szene von den Veritas-Akteuren Martin Gehrke (l.) und Norman Hurlbrink bedrängt. Rechts beobachtet Jens Barsewitz den Dreikampf. Torsten Gottschalk

    WITTENBERGE - Keinen Sieger fand am 3. Spieltag der Fußball-Landesklasse West das Prignitzderby zwischen dem FSV Veritas Wittenberge/Breese und dem SSV Einheit Perleberg. Vor gut 350 Zuschauern im Wittenberger Ernst-Thälmann-Stadion trennten sich die ewigen Rivalen am Sonnabend 2:2 (1:1). Zweimal ging Veritas durch Kevin Lechleitner (34.) und Norman Hurlbrink (65.) in Führung, doch die Gäste hatten durch Sebastian Holtz (45.) und Jens Theidig (84.) die passende Antwort parat.

    So richtig zufrieden waren beide Trainer nach dem Schlusspfiff nicht. "Vor dem Spiel wäre ich mit einem Punkt zufrieden gewesen. Wir waren heute aber die bessere Mannschaft, haben zwei Punkte liegen gelassen", ärgerte sich Gästecoach Andreas Holtz. Angefressen war Veritas-Trainer Christian Krause. "Das war eine schwache Vorstellung von uns. Zum Glück haben wir wenigstens einen Punkt geholt", meinte Krause, der vor allem das Zweikampfverhalten bei seinen Leuten vor den Gegentoren kritisierte. "Da müssen wir entschlossener zur Sache gehen."

    Einheit bestimmte in der umkämpften, aber sicher nicht hochklassigen Partie zunächst das Geschehen. Erst verfehlte ein Holtz-Kopfball das Veritas-Gehäuse (4.), dann klärte FSV-Keeper Martin Marx nach einem Konter vor Patrick Mostaller (13.). Sieben Minuten später rasierte ein Hinterhaltsschuss von William Richart die Torlatte des Marx-Gehäuses. Die Gastgeber agierten in dieser Phase beim Spielaufbau zu fehlerhaft und konnten kaum Akzente setzen. Erst nach 24 Minuten setzte Benjamin Kampehl mit einer Direktabnahme, die über das Einheit-Tor segelte, ein erstes Achtungszeichen. Kurz darauf leitete der Mittelfeldspieler mit einem Fehlpass im Mittelkreis einen Konter ein. Doch der auf und davon stürmende Mostaller nahm das Geschenk nicht an und verzog aus aussichtsreicher Position.

    Wie aus dem Nichts fiel dann das 1:0 (34.). Einen von Keeper Marx lang in die Spitze geschlagenen Ball verlängerte Kevin Lechleitner mit dem Kopf in den Perleberger Strafraum. Einheit-Keeper Kevin Torster, irritiert von Sebastian Gückel, streckte sich vergeblich nach dem ins untere Eck segelnde Leder.

    Nachdem ein Kampehl-Schuss (45.) nicht von Erfolg gekrönt war, schlugen die Gäste kurz vor der Pause zurück. Die Veritas-Abwehr bekam den Ball nicht aus dem Strafraum und Sebastian Holtz nutzte die Gelegenheit und markierte aus dem Gewühl heraus den verdienten Ausgleich.

    Nach der Pause verpassten beide Seiten zunächst ihre Chancen auf den Führungstreffer. Als Patrick Mostallers Treffer nach einer Stunde Spielzeit von Schiedsrichter Dirk Bigesse (Potsdam) wegen einer vermeintlichen Abseitsposition nicht anerkannt wurde, war Einheit-Trainer Holz bedient. "Das war für mich die spielentscheidende Szene. Der Ball kam vom Gegner. Wer weiß wie das Spiel ausgegangen wäre, wenn wir in Führung gegangen wären."

    Stattdessen musste Holz nur vier Minuten später mit ansehen, wie Norman Hurlbrink einen Freistoß aus 25 Metern unhaltbar zum 2:1 im oberen Eck des Einheit-Tores versenkte. Die Gastgeber versuchten den Vorsprung danach zu verwalten, gerieten in der Folgezeit aber immer mehr unter Druck. In der 84. Minute war schließlich der eingewechselte Jens Theidig zur Stelle und drückte den Ball zum letztendlich verdienten 2:2-Endstand über die Linie. Veritas Wittenberge/Breese: Marx (Tor) - Gehrke, Artlich, Bartkowiak, Barsewitz (78. Ploigt), Fechner, Kampehl, Hurlbrink, Münster, Gückel (55. Nörren), Lechleitner

    Einheit Perleberg: Torster (Tor) - Feilke, Pankow, Steffen, Mengel, Behrendt, Richart, Becken, Hacker (60. Bauersfeld), Holtz (80. Neumann), Mostaller (73. Theidig)

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  13. 02. Spieltag: Wittstock vs. Veritas 2:3

    FUSSBALL-LANDESKLASSE: Mit Kampf und Glück zum Dreier

    Veritas Wittenberge/Breese gewinnt bei Hansa Wittstock 3:2

    WITTSTOCK - Noch minutenlang nach dem Abpfiff saß Hansa-Coach Jörg Lutter mit versteinerter Miene auf der Ersatzbank. Er konnte, ebenso wie viele Wittstocker Fans, nicht begreifen, wie diese 2:3-Heimpleite passieren konnte. Gegen kampfstarke und hart spielende Wittenberger war Hansa zwar technisch und spielerisch überlegen, ging am Ende aber leer aus. Dagegen bejubelte Veritas-Trainer Christian Krause mit seiner Elf den Auswärtsdreier.

    Hansa begann gut, hatte die Partie scheinbar im Griff, tat sich aber schwer die gut organisierte Veritas-Abwehr auszuhebeln. Dann schien das 1:0 fällig, Felix Strothenk wurde schön frei gespielt, scheiterte aber. Solche Situationen bekamen die Zuschauer später noch oft zu sehen, an Effektivität ließ Hansas Offensive zu wünschen übrig. Hinzu kam, das die Abwehr immer wieder wackelte. Bei einem langen Einwurf sahen alle zu, wie Martin Gehrke zum 0:1 (23.) traf. Hansa wirkte geschockt, benötigte einige Zeit, sich zu sortieren. Bei einem Befreiungsschlag der Gäste war Wittstocks Abwehr zu weit aufgerückt, Hansas Keeper wurde überlupft, der Ball ging an den Pfosten und Kevin Lechleitner schob zum 0:2 (29.) ein. Doch Hansa fing sich wieder, hatte gute Aktionen, wurde aber nur selten gefährlich. Die Gästeabwehr um Martin Gehrke räumte kompromisslos ab. Als Stefan Wolter dann im Strafraum gefoult wurde, setzte Mathias Dannehl den Elfer weit über das Tor. „Solche Tage gibt es, da klappt’s nicht“, sagte Hansa-Betreuer Bernd Backhaus. Nach der Pause kam Wittstock mit neuem Elan und erspielte sich gute Chancen. Doch Dannehl (49.), Christian Bauch (52.) und Strothenk (75.) ließen diese aus oder Keeper Martin Marx parierte stark. Wittenberge setzte auf Konter und hatte gegen eine schwache Heimabwehr mehrfach die Chance, den Sack zu zumachen Sebastian Gückel (54., 61.), und Norman Hurlbrink (84., 85.) ließen dabei die besten Möglichkeiten aus. In der Schlussviertelstunde kam es zum offenen Schlagabtausch. Hansa öffnete die Abwehr und drängte. Wittenberges Abwehr geriet ins Schlingern. Dann gelang Haack endlich mit einem Distanzschuss das 1:2 (78.). Hansa setzte nach und Silvio Braun erzielte im Nachsetzen, Marx hatte einen Kopfball von Wolter klasse pariert, das 2:2 (85.). Hansa blieb am Drücker und lief in einen Konter. Gückel köpfte zum 2:3 (88.) ein, damit war Hansa der Nerv gezogen. (Von Roland Möller)

     

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  14. 01. Spieltag Veritas vs. Pritzwalk 1:3

    Pritzwalk bestraft Veritas-Fehler

    15. August 2011 | 00:05 Uhr | von Oliver Knoll


    Veritas-Angreifer Kevin Lechleitner (r.) kann sich zwar in dieser Szene gegen Florian Huth durchsetzen, nach 90 Minuten hatten aber die spieler des Pritzwalker FHV 03 im Kreisderby mit 3:1 (2:1) das bessere Ende für sich. Oliver Knoll

    WITTENBERGE - Zum Saisonauftakt in der Fußball-Landesklasse West entführte der Pritzwalker FHV 03 drei Punkte aus dem Ernst-Thälmann-Stadion vom FSV Veritas Wittenberge/Breese. In einem kurzweiligen Kreisderby siegten die Gäste vor rund 180 Zuschauern mit 3:1 (2:1) verdient, aber um ein Tor zu hoch.

    Die Partie beginnt mit einem Paukenschlag. Der erste Pritzwalker Angriff scheint geklärt, da rutscht Veritas-Abwehrspieler Tobias Ploigt auf dem zu Beginn sehr nassen Rasen aus. Silvio Münch kommt an den Ball und trifft von der rechten Strafraumgrenze ins linke obere Dreieck. Gastgeber-Torwart Martin Marx ist beim 0:1 (2.) chancenlos. Der FHV ist zu Beginn ballsicherer, kombiniert gefälliger und bringt die Platzherren ein ums andere mal in Verlegenheit.

    "Die Zuordnung in der Defensive hat bei uns am Anfang überhaupt nicht gestimmt", sagte Veritas-Trainer Christian Krause. Und handelt. Tobias Ploigt, der als Manndecker mit dem körperlich robusteren Ronny Wölfel seine Probleme hatte, wird ins defensive Mittelfeld vorgezogen. Von dort rückt Jens Bartkowiak in die Abwehr zurück. Zunächst ohne große Wirkung. Wölfel trifft den Ball nicht richtig (12.), kurz drauf klärt Bartkowiak in höchster Not. Veritas versucht es mit langen Bällen, doch Tobias Bandke und Kevin Lechleitner kommen gegen FHV-Keeper Marcus Boldt einen Schritt zu spät.

    Aus einem Freistoß für die Wittenberger entwickelt sich das 0:2. Die Gäste wehren den Ball ab, schalten gegen zu weit aufgerückte Veritas-Akteure schnell um. Ronny Wölfel läuft allein auf Martin Marx zu, guckt den Torwart aus und vollendet konzentriert (22.). Doch die Elf von Christian Krause zeigt Moral. Wird sicherer und schafft es, Druck aufzubauen. Die erste gute gelungene Kombination aus der Abwehr heraus über Benjamin Kampehl und Kevin Lechleitner schließt Norman Hurlbrink mit einem schönen Schuss ab, aber Boldt pariert zur Ecke. Die wird abgewehrt, doch die zweite Flanke köpft Tobias Bandke gegen den dabei nicht gut aussehenden Pritz walker Keeper zum 1:2 ins Tor (28.). Kurz darauf haben die Gastgeber sogar die Ausgleichschance, doch der wuchtige Lechleitner-Kopfball geht an die Latte (34.). Noch vor der Pause knickt Veritas-Zugang David Nörren unglücklich um, für ihn kommt Jens Barsewitz (42.).

    Auch zu Beginn der zweiten Halbzeit scheint es, als könnten die Wittenberger dem Spiel eine Wende geben. Sie haben zunächst die besseren Chancen. Tobias Bandke scheitert an Boldt und rutscht kurz darauf an einer Münster-Eingabe vorbei. Dann ist Kevin Lechleitner frei vor Boldt, aber anstatt sein Glück selber zu versuchen, passt er nach innen. Dort sind aber seine Mitspieler aber gedeckt (62.).

    Auf der Gegenseite landet einer der bis dahin wenigen Gäste-Angriffe am Fünfmeterraum bei Anderson Felizardo und der überwindet aus spitzem Winkel mit einem Schuss ins kurze Torwart-Ecke Martin Marx zum entscheidenden 1:3 (68.). Zwar gibt Veritas danach nicht auf, zieht Benjamin Kampehl nach vorn hinter die Spitzen, spielt in der Abwehr Mann gegen Mann und kommt vorn zu Chancen, zu mehr reicht es nicht. Die Niederlage hätte auch höher ausfallen können, doch Martin Marx zeigte sich bei Eins-gegen-Eins-Situationen auf dem Posten.

    "Mit dem Ergebnis bin ich zufrieden. Unser Minimalziel war, gegen diese gute Mannschaft einen Punkt zu holen. Wir haben diszipliniert gespielt", sagte der Pritzwalker Trainer Jan Kistenmacher und sprach von einem verdienten Sieg seiner Elf in einem guten Spiel. Er gab aber auch zu, dass die Partie hätte kippen können: "Es ist gefährlich, wenn ein Gegner dieser Klasse den Anschlusstreffer erzielt". Veritas-Coach Christian Krause haderte weiter mit Anfangsphase und Deckungsverhalten. "Dieser blöde Start. Und dann die drei individuellen Fehler, die zu Gegentoren führten. Aber nach dem 0:2 haben wir uns gut gefangen", erklärte Christian Krause. Und: "Wir müssen von Spiel zu Spiel denken, aber insgesamt sehe ich das positiv", lauteten seine abschließenden Worte.

     

     

     

     

     

     

    via nnn.de

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  15. 30. Spieltag Veritas vs. Premnitz 1:2

    Dem Meister lange Paroli geboten

    Quelle: www.prignitzer.de

    06. Juni 2011 | 00:10 Uhr | von Torsten Gottschalk

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    Der Premnitzer Kapitän Guido Block hielt die Veritas-Akteure Sebastian Gückel, Jens Bartkowiak, Benjamin Artlich, Gordon Siodla-Bober und Torhüter Martin Marx (v.r.) in dieser Szene in Bewegung. Torsten Gottschalk

    BREESE - Die Fußballer vom FSV Veritas Wittenberge/Breese haben in der Landesklasse West gegen den TSV Chemie Premnitz die Revanche für die knappe Hinspielniederlage verpasst. Wie in der Hinrunde unterlag das Team von Trainer Christian Krause dem Spitzenreiter mit 1:2 (0:0) und schloss die Saison 2010/11 damit auf Platz sieben ab. "Das Ergebnis geht in Ordnung. Die Mannschaft hat sich trotz der Ausfälle gut verkauft, vor allem in der ersten Halbzeit gut dagegengehalten", so der FSV-Coach, der mit Czarnofski, Gehrke, Haase, Hurlbrink und Münster gleich auf mehrere Stammkräfte aus verschiedenen Gründen verzichten musste. Vor dem letzten Saisonspiel, das in Breese stattfand, wurde Carlo Czarnofski aus dem Veritas-Team verabschiedet. Den 22-Jährigen zieht es nach dreieinhalb Jahren bei den Grün-Roten zum Studium nach Potsdam.

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    Ein Präsent zum Abschied gab es für Carlo Czarnofski (r.) von Günter Scheminowski und Uli Siodla (v.l.). ToGo

    Der Staffelsieger und Landesliga-Aufsteiger aus Premnitz war bei hochsommerlichen Temperaturen von Beginn an nicht gewillt, die Punkte kampflos abzugeben. Bereits in der 3. Minute verhinderte Veritas-Keeper Martin Marx gegen den frei vor ihm auftauchenden Björn Stuhlmacher einen Rückstand. Die Rumpfelf der Gastgeber stemmte sich auch in der Folgezeit mit Erfolg gegen die offensivstarken Gäste, setzte nach Kontern selbst einige Nadelstiche. Die beste FSV-Chance zur Führung verpasste Sebastian Gückel, dessen Kopfball nach einem schnell über Benjamin Kampehl vorgetragenen Konter das Tor der Chemiker verfehlte (30.). Torlos wurden die Seiten gewechselt.

    Chemie kam mit Elan aus der Kabine. Blieb Marx zunächst noch Sieger gegen Robert Rades (46.), musste der Keeper den Ball nur drei Minuten später aus dem Netz holen. Freistehend hatte Lars Posorski zum 0:1 getroffen. Doch Veritas hatte die passende Antwort parat. Steffen Stolz versenkte einen Freistoß aus 20 Metern clever zum 1:1-Ausgleich im Premnitzer Kasten (50.). Nur wenig später rutschte der Routinier ganz knapp an einer Kampehl-Eingabe und der Führung vorbei (52.).

    Hitze macht beiden Teams zu schaffen

    Nach gut einer Stunde zollte die Hitze von beiden Teams ihren Tribut. Mittelfeldspiel fand mit zunehmender Spielzeit kaum noch statt. So bekamen die Zuschauer noch einige gute Tormöglichkeiten zu sehen. Während die Gastgeber ihre durchaus vorhandenen Konterchancen nicht in Zählbares umwandeln konnten, erarbeiteten sich die Premnitzer ein Chancenplus. Christian Freidank nutzte eine dieser Gelegenheiten schließlich zum 1:2 (79.). Danach hatte Veritas Glück, dass die Gäste fahrlässig einen höheren Sieg vergaben. Trotzdem: Mit voller Kapelle wäre für Veritas sicher mehr als die knappe Niederlage möglich gewesen. 

    Wittenberge/Breese: Marx (Tor) - Bartkowiak, Artlich, Siodla-Bober, Barsewitz (31. Bürgel), Bolsmann (51. Lechleitner), Kampehl, Stolz (68. Wennschauer), Fechner, Gückel, Bandke.

     

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  16. 29. Spieltag Perleberg vs. Veritas 1:1

    FUSSBALL-LANDESKLASSE: Drei Platzverweise im Derby

    Veritas trotzt Einheit in Unterzahl einen Punkt ab

    Quelle: http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/beitrag/12096200/61469/Veritas-trotzt-...

    PERLEBERG - Das Prignitzderby des 29. Spieltages der Fußball-Landesklasse West endete am Sonnabend mit einem 1:1 (1:1). Auch wenn es bei diesem Resultat numerisch keinen Sieger gab, konnten die Männer des FSV Veritas Wittenberge/Breese erhobenen Hauptes vom Rasen des Perleberger Jahnsportplatzes gehen. Während die Kicker von Einheit Perleberg, ihr erklärtes Ziel, sich für die knappe Hinspielniederlage in der Elbestadt zu revanchieren, nicht erreichten. Dabei begann es für die Perleberger verheißungsvoll. Beide Mannschaften wollten klarmachen, wer in der Westprignitz fußballerisch den Ton angibt. Beide begannen dynamisch. Zunächst lief es für Einheit günstig. Carlo Czarnofski konnte in der 2. Spielminute nach einem Perleberger Steilpass Ärgeres nur durch ein Foul verhindern. Czarnofski musste mit Rot vom Platz. Den folgenden Freistoß nutzte Christian Becken zur Perleberger 1:0-Führung. Nur zwei Minuten später hätte Einheit auf 2:0 erhöhen können. Perleberg bekam einen Elfmeter und mit Martin Gehrke musste ein zweiter Veritas-Kicker mit Rot vom Rasen. Becken trat an, doch Martin Marx hielt klasse. Die Leistung des Wittenberger Spielführers stärkte seinen Vorderleuten den Rücken. Die neun Grün-Roten sortierten sich neu, zumal Trainer Christian Krause mit Benjamin Artlich für Sebastian Gückel einen neuen Mann brachte. Einheit versuchte in der Viertelstunde nach dem Elfmeter den Ton auf dem Rasen anzugeben. Doch am Ende blieb es nur bei Chancen für die Perleberger, die am Gehäuse von Marx vorbeistrichen oder von der Veritas-Abwehr sicher geklärt wurden. In der 25. Minute startete der unermüdlich rackernde Christian Münster einen Konter, den die Einheit-Abwehr nicht unter Kontrolle bekam und bei dem Norman Hurlbrink mit Überblick zum verdienten 1:1 abstaubte. Einheit gab sich danach zwar nicht auf, wurde in den verbliebenen 20 Minuten aber nur einmal einigermaßen gefährlich und einmal kreuzgefährlich. Doch Marx reagierte in der letzten Minute der ersten Halbzeit erneut großartig und hielt so den Punkt fest. Nach dem Wiederanpfiff hofften die Einheit-Fans, dass ihre Elf die Überzahl von zwei Spielern zu einem weiteren Treffer nutzen kann. Doch in den zweiten 45 Minuten war es mit der Perleberger Herrlichkeit endgültig vorbei. Zu keiner Zeit war erkennbar, dass Einheit in Überzahl spielte. Bei Veritas rackerte jeder Mann. Erstaunlich, was Robin Haase vor allem auf der rechten Seite leistete. Immer wieder mussten sich zwei oder drei Perleberger um ihn kümmern und immer wieder strahlte der Angreifer Torgefahr aus. Das Einheit-Spiel beschränkte sich mehr und mehr auf Versuche, in Wittenberger Tornähe zu kommen. Hatte Veritas im zweiten Durchgang drei, vier gute Möglichkeiten in Front zu gehen, musste Marx erst kurz vor Spielende das Unentschieden festhalten. Das war für ihn jedoch keine schwere Aufgabe. Schiedsrichter Sebastian Werner (Rheinsberg), der statt des ursprünglich angesetzten Tobias Starost (Plattenburg) pfiff, griff in den Anfangsminuten zweimal zur Roten Karte und verwies acht Minuten vor dem Ende der Begegnung auch David Baruth mit Rot des Feldes. Der Perleberger war gerade eine Minute zuvor eingewechselt worden. (Von Eckard Peglow)

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  17. 28. Spieltag: Veritas vs. Friesack

    FUSSBALL-LANDESKLASSE: Entscheidung in letzter Minute

    Christian Münsters zweimaliger Ausgleich ist Grundlage für Veritas’ Heimerfolg

    WITTENBERGE - Auch wenn beide Mannschaften am Sonnabend beim Punktspiel der Fußball-Landesklasse West im Wittenberger Thälmannstadion kein berauschendes Spiel boten, sahen die Zuschauer immerhin ein verteiltes Spiel mit Chancenanteilen auf beiden Seiten und insgesamt fünf Toren. Der FSV Veritas Wittenberge/Breese behielt letztlich verdient gegen die SG Eintracht Friesack mit 3:2 (1:1) die Oberhand. Dabei mussten die Elbestädter aber zweimal einen Rückstand wettmachen. In der ersten Viertelstunde zeigte die Veritas-Elf, dass sie gegen den Tabellenvierten nur wenig Respekt hatte und einen Heimerfolg anstrebte. Doch sie brachte keinen Treffer zustande. Dann hatte die Eintracht ihre erste Chance, doch auch die brachte nichts Zählbares ein, genau wie die Möglichkeiten von Christian Münster und Jens Bartkowiak auf der Gegenseite. Dann lag Veritas jedoch plötzlich 0:1 zurück (19.). Matthias Meineckes Konter hatte gesessen. Noch vor der Pause fand Münster die richtige Antwort und glich aus (38.). Nach dem Wiederanpfiff waren zunächst die Gäste präsenter. Ihre Bemühungen wurden auch mit dem erneuten Führungstreffer (53.) belohnt. Wieder war es Torjäger Meinecke, der eine Unaufmerksamkeit in der Abwehr der Gastgeber bestrafte. Nur wenig später glich Münster mit seinem zweiten Treffer in dieser Partie aus (57.). Mit diesem Tor erhielt der Kampfgeist der Elbestädter neuen Auftrieb. Sie gaben auf dem Rasen den Ton an. Klare Chancen waren aber gegen die clever reagierenden Friesacker lange nicht auszumachen. Veritas gab das Spiel nicht aus der Hand, fand aber kein Rezept einen eigenen Spielzug erfolgreich abzuschließen. Zehn Minuten vor Ende der Partie brachte Wittenberges Trainer Christian Krause mit Tobias Bandke für Sebastian Gückel einen neuen Mann. Und Bandke war es dann auch, der in der ihm eigenen Art die Begegnung entschied. Kurz vor Spielende zog Bandke von der Strafraumgrenze ab und das Spielgerät landete in der langen Ecke des Friesacker Tores.

    Veritas kletterte durch diesen Heimsieg vom siebten auf den sechsten Tabellenrang. (Von Stefan Peglow)

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  18. 27. Spieltag Wittstock vs. Veritas 4:0

    Krause enttäuscht über Einbruch nach Pause

    WITTENBERGE - Eine 0:4 (0:2)-Niederlage kassierten die Landesklasse-Fußballer des FSVVeritas Wittenberge/Breese bei Hansa Wittstock. Damit fiel die Elf drei Spieltage vor Saisonende in der Tabelle hinter Lehnin auf Rang 7 zurück.

    Mit einem Blitzstart legten die Gastgeber den Grundstein für den Erfolg. Wittstocks Thomas Frenz brachte das Leder von der rechten Seite in den Strafraum. Der 18-jährige Tobias Hennigs, der erstmals in der Landesklasse auflief, markierte mit seinem ersten Ballkontakt das 1:0 (1.). Auf der Gegenseite wurde es nach einer Flanke von Sebastian Gückel gefährlich, doch Sebastian Fechner köpfte am Tor vorbei. Sechs Minuten später brannte es lichterloh im Hansa-Strafraum. Erneut brachte Gückel den Ball. Dieses Mal kam Fechner einen Schritt zu spät. "Da hätten wir das 1:1 machen können", sagte Veritas-Trainer Christian Krause. 

    Den Torschrei hatten die Wittstocker in der 11. Minute auf den Lippen. Die Gäste rückten raus und übersahen Hennigs, der frei auf Wittenberges Torwart Martin Marx zulief. Der Keeper lenkte den Schuss des Wittstockers an den Pfosten. Geschlagen musste sich Marx aber nach dem Kopfball von Frenz (22.) zum 2:0 geben. "Wir hätten zur Pause 4:0 führen müssen", so Wittstocks Co-Trainer Thomas Engel, mit Blick auf die vergebenen Chancen von Paschtschenko (25.) und Hennigs (40.). Stattdessen wurden die Seiten beim Stand von 2:0 gewechselt. "In der ersten Halbzeit waren wir schlecht. Aber in der zweiten sind wir total eingebrochen" zeigte sich Krause enttäuscht.

    "Bis zur 65. Minute passierte nichts", berichtete Engel. Dann legte Hansa gegen "ersatzgeschwächt angetretene Gäste", wie der Wittstocker Trainer informierte, zu. Doch weder Patrick Franke (65.), Tobias Melchior (71.), Bauch (Latte/78.) und Frenz (83.) trafen. Besser machte es Bauch in den Schlussminuten. Erst traf er nach Melchior-Zuspiel (89.), bevor er in der Nachspielzeit den 4:0-Endstand (90.+2) besorgte.

    "Das war ein Rückschritt zu den vorigen Wochen", so Krause, der Martin Marx mit Hüftproblemen auswechseln musste. Für ihn ging ab der 60. Minute Steffen Stolz ins Tor. 

     

    Quelle: http://www.prignitzer.de/artikel/article//krause-enttaeuscht-ueber-einbruch-n...

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  19. 26. Spieltag Veritas vs. Pritzwalk 3:2

    Veritas mit Kontertaktik im Prignitzderby erfolgreich

    Quelle: www.prignitzer.de

    WITTENBERGE - Knapp, aber verdient mit 3:2 (1:0) gewannen die Kicker des FSV Veritas Wittenberge/Breese am Sonnabend das mit Spannung erwartete Prignitzderby in der Fußball-Landesklasse West gegen den Pritzwalker FHV. Damit revanchierten sich die Elbestädter für die knappe 0:1-Hinspielniederlage.

    Bei ausgezeichneten äußeren Bedingungen sahen die knapp 200 Zuschauer eine ansehnliche und kurzweilige Partie. Die taktisch gut eingestellten und ihr Konzept bis zum Schlusspfiff durchziehenden Gastgeber ließen die optisch überlegenen Pritzwalker kommen, standen aber in der Abwehr sicher und starteten selbst einige erfolgversprechende Konterangriffe. In der 36. Minute nahm Steffen Stolz - aus allerdings abseitsverdächtiger Position - einen Haase-Pass auf und ließ dem herausstürzenden FHV-Keeper Kevin Torster keine Abwehrmöglichkeit. Mit 1:0 für Veritas ging es in die Pause.

    Nach dem Wechsel drückte Pritzwalk auf den Ausgleich, ließ aber im Angriff weiter die nötige Durchschlagskraft vermissen. Erst nach einer Stunde zog der Brasilianer Luiz eine scharfe Flanke vor das Veritas-Tor und Tobias Haack versenkte die Kugel aus wenigen Metern zum 1:1-Ausgleich im Netz.

    Gastgeber zeigen nach dem Ausgleich Moral

    Nur zwei Minuten später hebelten Benjamin Kampehl und Stolz die Pritzwalker Abseitsfalle aus. Der diesmal sehr agile Steffen Stolz bediente Sebastian Fechner, der das Leder nur noch zum 2:1 einschieben brauchte. In der 66. Minute erhöhte Christian Münster sogar auf 3:1.

    Die Pritzwalker, bei denen Vogt mit seinem Versuch das Tor nur knapp verfehlte (63.), mussten den Rückstand erst einmal verdauen und hatten Glück, das Stolz (65.) und Münster (80.) weitere gute Möglichkeit für die Heimelf verpassten. Nach einem unnötigen Foul von Robin Haase im Strafraum versenkte Luiz schließlich den fälligen Elfer zum 2:3-Anschluss (90. +1). In der Schlussminute verfehlte der eingewechselte Tobias Bandke mit seinem Versuch von der Mittellinie nur ganz knapp das verwaiste Pritzwalker Tor.

    "Wir haben die Pritzwalker Viererkette mit Diagonalpässen sehr gut ausgespielt und in der Abwehr gut gestanden. Diesmal hat die cleverere Mannschaft gewonnen", sagte Veritas-Keeper Martin Marx nach Abpfiff der 95 Minuten. Ganz anders sah es der genervte FHV-Keeper Kevin Torster, der unsinnigerweise permanent von einigen Zuschauern beleidigt wurde. "Wir haben unverdient verloren, waren fußballerisch heute klar die bessere Mannschaft", meinte Torster, der auch mit einigen Schiedsrichterentscheidungen haderte.

    Wittenberge/Breese: Marx (Tor) - Gehrke, Bartkowiak, Czarnofski, Artlich, Stolz (90.+2 Bürgel), Kampehl, Haase, Fechner (87. Barsewitz), Münster, Gückel (71. Bandke)

    Pritzwalk: Torster (Tor) - Meschter (87. Janott), Vogt, Huth (70. Kipper), Zielasko, Rohde, Blumenthal, Münch (60. Reiter), Haack, Wölfel, Luiz

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  20. 25. Spieltag BSC Süd II vs. Veritas 2:2

    Quelle: http://www.maerkischeallgemeine.de

    In der Fußball-Landesklasse spielte der FSV Veritas Wittenberge/Breese mit nur elf Akteuren beim Brandenburger SC Süd 05 II 2:2 (0:0).

    „Bis zur 55. Spielminute standen wir nicht dicht genug am Gegner, sodass die Brandenburger mehr vom Spiel hatten“, erklärte Veritas-Coach Christian Krause, der diesmal selbst mitauflaufen musste. Nach den zwei Gegentreffern (50., 55.) rückte er aus der Verteidigung ins Mittelfeld und leitete damit die starke Phase des Veritas-Spiels ein. Erst bediente er Benjamin Kampehl, der mit einer Direktabnahme das 1:2 markierte, dann flankte er in Richtung Christian Münster, der energisch nachsetzte und den Ball zum 2:2 über die Linie drückte. Kampehl und Steffen Stolz scheiterten mit weiteren guten Chancen am Brandenburger Torwart. (sp)

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